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Unsere Projekte

Bildung, Schutz und Reintegration für schutzbedürftige Kinder in Rango, Ruanda

Wege von der Straße in eine bessere Zukunft

Projektjahr: 2026
Projekthintergrund

Das Projekt von Don Bosco richtet sich an 50 besonders schutzbedürftige Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren aus dem Umfeld des Don Bosco Jugendzentrums in Rango. Die Kinder in Rango und Umgebung leben in extremer Armut, häufig ohne ausreichende familiäre Unterstützung oder in instabilen Familienverhältnissen. 40 Prozent der Kinder leben dauerhaft auf der Straße, während 60 Prozent den Großteil des Tages dort verbringen. Sie sind von Mangelernährung, fehlendem Bildungszugang, Vernachlässigung sowie psychischen Belastungen betroffen. Mädchen sind zusätzlich spezifischen Schutzrisiken ausgesetzt.

Maßnahmen

Ziel ist die Stabilisierung und nachhaltige Reintegration schutzbedürftiger Kinder in ihre Familien und die Gesellschaft.
Dies erfolgt im Don Bosco Jugendzentrum in Rango durch die Sicherung der Grundversorgung, den Zugang zu Bildung, psychosoziale Unterstützung sowie die Stärkung familiärer Strukturen. Dadurch sollen die Lebensbedingungen, Gesundheit, Würde und Zukunftsperspektiven der Kinder verbessert und ihre Präsenz auf der Straße deutlich reduziert werden.
Das Projekt umfasst ein Wochenendprogramm im Jugendzentrum als geschützten Raum mit Verpflegung und Freizeitangeboten, ergänzenden Förderunterricht zur schulischen (Wieder-) Eingliederung sowie die Verteilung von Schul- und Hygienematerialien. Ergänzend werden Hausbesuche und Beratungsgespräche mit Familien durchgeführt, um die Reintegration zu unterstützen. Sensibilisierungsmaßnahmen in der Gemeinde tragen dazu bei, Stigmatisierung von Straßenkindern abzubauen und die soziale Integration der Kinder zu fördern.

Ergebnisse

Wir fördern dieses Projekt mit 15.000 Euro.

Don Bosco schreibt uns:
"In Ruanda helfen Sie besonders schutzbedürftigen Kindern, die in extremer Armut leben und vielfach ihren Alltag auf der Straße verbringen. Im Don Bosco Jugendzentrum in Rango erhalten sie regelmäßig Mahlzeiten, schulische Förderung, psychsoziale Begleitung sowie Schul- und Hygienematerialien. Darüber hinaus werden ihre Familien durch Beratung und Hausbesuche unterstützt, damit die Kinder langfristig in ein stabiles familiäres und gesellschaftliches Umfeld zurückkehren können. So eröffnen Sie jungen Menschen neue Perspektiven und stärken ihre Zukunftschancen."